
Da ich nun - wie unten zu lesen ist - eine geprüfte Jägerin
bin, werde ich die Jagd ab heuer selber betreiben. Ich bin somit die erste Frau
am Gschoadahof, die jagdausübungsberechtigt ist. Mal sehen, wie sich das mit der
Arbeit am und um den Hof so vereinbaren lässt. Mein bisheriger Abschussnehmer
hat nach Ablaufen seines Vertrages diesen nicht mehr verlängert. Das Suchen nach
einem Nachfolger war mir dann doch zu mühsam. Die ersten Jahre ist das
Engagement ja noch groß, aber dann lässt es merklich nach. Es dauert ausserdem
einige Jahre, bis ein Neuer das Revier kennt. Wo gehen die Wechsel, wie kommt
der Wind usw.
Sollten Sie Interesse an Wildbret haben, so können Sie
gerne welches bestellen oder aus meinem aktuellen Angebot wählen. Näheres
finden Sie auf der Seite "Wildbret".

Am 27. Juni 2008 war es so weit. Nach fast einem halben Jahr
Kursfahrt, viel lernen und üben hab ich die
Prüfung zur Erlangung der ersten Jagdkarte - sprich die Jagdprüfung
erfolgreich abgelegt.
Nun bin ich auf dem harten und steinigen Weg, eine ferme Jägerin zu werden. Ich
möchte mich bei der Gelegenheit auch gerne bei meinen Helfern bedanken. Josef "Joschi"
Divis hat mich abgeprüft, mich in der Wildkunde bestärkt und mit
Anschauungsmaterial auf Trab gehalten. Wolfgang Pirkner hat mir die
Trophäenbewertung beim Gamswild verständlich beigebracht. Herbert "Bertl"
Buchart hat mir das Schrotschiessen beigebracht. Auch dem Schützenverein des
Hegeringes Rohr im Gebirge gebührt mein Dank, da ich kostenlos üben durfte.
Meinem Nachbarn und Jagdaufseher Hellmut Kranz für Anschauungsmaterial Gams.
Auch allen, die mir ihre Hilfe angeboten haben, ein herzliches Dankeschön!

Ein Herzliches Dankeschön
an die Feuerwehren Schwarzau im Gebirge, Nasswald, Aspang und Ternitz für die
rasche Hilfe beim Abschaufeln der Dächer unseres Anwesens!!


Exkursionen
In diesem Fotoalbum dokumentieren wir
unsere Forstexkursionen. Nach dem wir im Vorjahr bei ihm in Vorarlberg waren,
hat uns heuer Anton Maldoner besucht.
So wie im Vorjahr gab es auch heuer
wieder eine von Forstsekretär DI Franz Puchegger bestens organisierte und
hochinteressante Exkursion der WWG-Obmänner NÖ-Süd. Diesmal führte sie nach
Stainz in die Südwest-Steiermark.
Besuch von Anton Maldoner
Forstexkursion nach Stainz
Waldbetrieb Malteser Ritterorden Ligist
Besuch beim "Kästnbauern"
Am 5. Oktober war die WWG-Kaltenberg mit ihrem Obmann Ing. Michael Spenger zu Besuch in unserem Wald.
Mit seiner Frau Herlinde, sowie Hubert und Zita Lässer besuchte uns Staatspreisträgerkollege Anton Maldoner aus Alberschwende. Noch am Abend wurde die von uns gebaute Fischzuchtanlage besichtigt.
Sehr wohl gefühlt haben sich die Vorarlberger in der Revierkanzlei am Nasl und haben dies mit einem fröhlichem Liedchen zum Ausdruck gebracht.
Fragt sich hier Anton Maldoner. Was er hier bestaunt, sieht man im Fotoalbum unserer Waldbauseite als letztes Bild.
Ankunft am Vormittag des 5.7.06 beim Schloss Stainz.
Auf dem Besitz des Grafen Meran werden intensiv bewirtschaftete Flächen in ökologisch sehenswerte Biotope umgewandelt.
Am Nachmittag besuchten wir eines der besten Auerwildreviere Europas. Hier wird die Waldbewirtschaftung den Bedürfnissen des Auerwildes untergeordnet.
Dieses Foto wurde uns freundlicherweise vom kompetenten Exkursionsführer Ofö Helmut Fladenhofer zur Verfügung gestellt.
Was gibt es Schöneres als diesen Ausblick aus diesem herrlichen Jagdrevier.
Am Vormittag des zweiten Tages gab es ein spezielles Damenprogramm. Unser Buschauffeur übernahm dabei die Schwerarbeit.
DI Clemens Spörk skizziert hier den Erfolgsfaktor Waldbau für den Betrieb. Bodenfruchtbarkeit, Stabilität, Volumszuwachs und Dimension ergeben den Wert als Ziel.
Diese Waldbilder sind aus Großkahlschlägen durch intensive Pflege und Bewirtschaftung entstanden.
Die kleinflächige Bewirtschaftung ist nur mit landschaftsangepaßten Rückewegen möglich.
Am Abend sorgten Helmut Fladenhofer und der Sohn von DI Hannes Stelzl für den passenden akustischen Rahmen im Buschenschank Voitl.
DI Clemens Spörk bewies, dass er nicht nur im Waldbau ein Virtuose ist, sondern auch auf der steirischen Harmonika.
Am dritten Tag führte uns DI Hannes Stelzl zum Wein- und Kastanienbauern Markus Klug.
Von links: Markus Klug, DI Stelzl, Ignaz Scherz, DI Puchegger.
Das Gerät zum Einsammeln der "Kästn".
Ein letzter Blick auf drei wunderschöne und interessante Tage in einer herrlichen Landschaft.
Am 5. Oktober war die WWG-Kaltenberg mit ihrem Obmann Ing. Michael Spenger zu Besuch in unserem Wald.
Mehr Fotos von der Exkursion der WWG-Kaltenberg finden Sie bei Alois Rasinger
unter
http://www.pbase.com/arasinger/forst_2006
